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Markol Cup 2011 ein Rückblick aus Sicht der Regattaleitung
Die Fakten:
- 186 Seglerinnen und Segler
- 31 gewertete Yachten (32-51 Fuß)
Freitag (08.04.2011) haben wir uns um 09:30 Uhr auf den Weg nach Lemmer gemacht. Mit dabei ein gut gefüllter Anhänger. Flaggen, Pokale, Transparente, Getränke, Lebensmittel, Lautsprecheranlage, einen kleinen Messestand…
Strahlend blauer Himmel erwartete uns, als wir in Lemmer ankamen. Im Team hatten wir die Festhalle der Yachtwerft „Maronier“ schnell geschmückt. DJ „Dirk“ und das Team vom „Walsumer Brauhaus“ kamen just in time. Dazu noch die Jungs von den „Spanischen Schanzen“, die vor der Halle Ihren Grillstand aufbauten. Als wir mit dem Aufbau in der Halle fertig waren, roch es schon verführerisch nach Spießbraten, Bratkartoffen und Zwiebeln.
Bis zur Eröffnungsfeier um 19 Uhr, blieb noch Zeit die Crews am Steg einzeln zu begrüssen. Es war eine tolle Stimmung und ein prima Bild, all die Yachten eng beieinander zu sehen. Ein Flaggenmeer zeigte Zuschauern eindeutig, dass hier was „grosses“ in Gange kommt.
Spätestens, als um 19 Uhr die ersten Getränke am Bierwagen ausgegeben wurden, die Crews einzeln vorgestellt waren und „DJ Dirk“ loslegte (Weiße Möwe flieg nach Helgoland) war klar, es ist wieder soweit und die Markolcup Familie gibt alles.
Die Tanzfläche wurde sofort erobert und die tolle Stimmung sorgte für einen kurzweiligen Abend.
Am Samstag hieß es um 9 Uhr „Guten Morgen zur Skipperbesprechung.“ Blauer Himmel, Sonne satt, dazu ein erfrischender Wind Stärke 3 aus Nord ließen fehlende Stunden Schlaf schnell vergessen. Auf zur Startlinie, Leinen los.
Aus einem angekündigtem Dreieck wurde ein Viereck, was zweimal ersegelt werden musste. Um 13:40 war dann die 0-Zeit für den 2. Lauf des Tages, der für den Letzten um kurz vor 15 Uhr endete. Nach dem Zieldurchlauf kamen die Yachten kurz an der „Beantra“ (Yacht der Regattaleitung) vorbei, um einen Imbisspaket in Empfang zu nehmen.
Anmerkung der RL: Am Ende vom Lauf 1 schien es kurz so, als ob der Wind drehen und schwächer würde. Da für Sonntag alle Anzeichen auf Flaute standen, wurde für die 2. Wettfahrt nur ein Umlauf angesetzt. Hätten wir gewusst, dass der Wind konstant blieb, hätten wir einen längeren Kurs gewählt. So aber waren wir froh zwei Wertungsläufe im „Sack“ zu haben. Bis zur Tagessiegerehrung um 18:30 Uhr, blieb Zeit für Bordgespräche und Sonnenbrandgefahr.
Sonntag (9 Uhr) Skipperbesprechung. Wie angekündigt hatten wir blauen Himmel, Sonne, aber keinen Wind. So ließen wir mit unserer „Bantra“ mitten in der Bucht von Lemmer den Hammer fallen und es ertönte über Funk der Ruf: „Alle Yachten bitte ins Päckchen kommen“ Zusammen mit unserem „Tonnenleger“ hieß das 16 Yachten Steuerbord, 16 Yachten Backbord. Fotograf Dirk musste in den Mast, um diese Außenmarine für die Nachwelt festzuhalten. Ein unglaubliches Erlebnis. Es kamen Yachten, die in der Anfahrt auf Lemmer waren vorbei, um sich diese neue Marina aus der Nähe anzuschauen.
Auf einigen Yachten gab es kulinarische Köstlichkeiten. Auf der Yacht 28 wurde das sogar werbewirksam auf dem Vorschiff aufgebaut und die Mädels von Yacht 27 wurden zum Mal gerufen. Noch was Neues, was wir in all den Jahren noch nicht hatten. Ein unerschrockener nutze die Wartezeit zum Schwimmen. Unglaublich, da der Sprung ins kühle Nass bewusst durchgeführt wurde.
Um 12:30 Uhr trafen sich alle Skipper zu einer Besprechung. Die Endscheidung hieß: Wir warten noch und hoffen auf Wind. Wenn Engel reisen!!! Es kam Wind (2 bft aus N-NE), der für ein Viereck reichte. Bingo! 3 Wertungsläufe. Wer hätte das zuvor gedacht. Allen ein herzliches Dankeschön für die Geduld.
Nun aber schnell zurück nach Lemmer um die Siegerehrung vorzubereiten. Schließlich war die Ehrung für 17 Uhr angesetzt, da einige noch einen langen Heimweg hatten, andere noch mit den Yachten nach Urk und in den Stadthafen von Lemmer wollten.
Bis 31 Pokale ihren neuen Besitzer fanden, weitere Sonderpokale für Ladys Cup, Sieger Klasse 1-3, schnellste Yacht der Vereine SV Refrath, WSVRH und www.segeln-forum.de übergeben waren, konnten wir um 18 Uhr den „Markol Cup 2011“ offiziell beenden.
Es war ein Wochenende mit netten Menschen, tollem Wetter, Sonne satt, spannenden Wettfahrten, einer neuen Außenmarina Lemmer und einzigartigen Erlebnissen, die dauerhaft in Erinnerung bleiben. Allen Beteiligten ein Herzliches Dankeschön!
Eigentlich soll man ja aufhören, wenn es am Schönsten ist. Geht da noch was? Wir versuchen es am 20.04.2012, wenn es heißt: „Herzlich Willkommen zum Markol Cup 2012.“
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