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Ausgabe 01.04.2010

Ausgabe 07.04.2010

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Ausgabe 18.04.2010

Ausgabe 27.04.2010

Der “Lemmerkurier” wurde ins Leben gerufen.  Die Zeitung zum “Markolcup”.

Der “Lemmerkurier” soll aber auch von den Teilnehmern und interessierten Besuchern dieser Homepage gefüllt werden.

So bitten wir um Zuschriften in Form von Leserbriefen.

Alles wird gerne veröffentlicht. Egal was es ist. Eine Mitsegelanfrage. Crewbörse. Welche Yacht hat vielleicht was zu feiern (Jubiläum oder Geburtstag). Eine Anekdote aus den Vorjahren. Ein lustiges oder schönes Foto aus den Vorjahren. Lob oder Kritik. Sogar eine Kontaktanzeige würden wir setzen!

Helfen Sie einfach mit den Lemmerkurier zu füttern und so zu füllen. Bitte an christian@sarres.de ; Stichwort Lemmerkurier

Hier nun noch ein Leserbrief von Yacht Nr. 9

Auszug aus dem Markoholic-Gedankengut 2010:

Und immer wieder grüßt das Murmeltier …..

Ich gehöre zu den Skippern, die tatsächlich seit dem 1. De Markol Cup dazu gehören. Jedes Jahr habe ich gesagt: „ so, das ist das letzte Mal!“ z.B.

  • weil man zum gleichen Preis fast eine ganze Woche chartern kann,
  • weil Dickschiff und Regatta für mich nicht zusammen gehört,
  • weil leider offensichtlich immer größere Schiffe notwendig sind,
  • weil auch die Mannschaft Zeit haben muss………
  • Aber nach einem so sonnigen Wochenende wie diesem, mit einem richtig netten Team, mit anderen netten Menschen auf anderen Schiffen, mit einer Rundum Veranstaltung, die nicht nur professionell abgewickelt, sondern auch mit Liebe zum Detail geführt wird ….. was soll man da tun?
  • Wir werden wahrscheinlich wieder unsere T-Shirts waschen und unserem Motto „Markol holics“ treu bleiben!

    …………auch mich!

    Eigentlich hat der Begriff „Schwangerschaftsvertretung“ doch immer einen gewissen Negativtouch, weiß man doch nie so genau wie es danach weiter geht. In meinem Fall jedoch ist daraus eine dauerhafte Crew-Mitgliedschaft geworden und darüber bin ich sehr froh! Es war für mich bisher (mittlerweile das 6.oder 7. Mal?) immer sehr schön und aufregend, dieses Mal war es aber phantastisch! Es ist wohl kaum noch zu toppen, ich bin aber im kommenden Jahr gerne wieder dabei, da ich bekennende Markolholicerin bin.

    Zwei zusätzliche Segeltage Donnerstag und Freitag vor dem großen Event „Markol-Cup“

    Wir üben uns in der Schiffsbeherrschung: Anlegen, Ablegen, Kurs halten, Wenden, Halsen, Reffen, Segel setzen, Segel bergen, Wenden in  drei Zügen auf engstem Raum. Danach gutes Gefühl – wir werden es schaffen! Während der Regattaläufe hat dann alles geklappt – naja fast alles!

    Backbord Backofen Feuer Hitze Rot

    ...eine meiner Eselsbrücken aus dem 1. Jahr Markol Cup.

    Segeln ist super – wenn bloß das An-und Ablegen nicht wäre...

    Ich sehe mich noch mit zitternden Knien und einer Festmacherleine (3 oder 4 Mal neu aufgeschossen...) in der Hand etliche Minuten vor dem Anlegen an der mir zugewiesenen Stelle stehen und mich nachher fragen, warum diese verdammte Leine sich genau in dem Moment vertütteln muss, wenn ich sie souverän über den Poller werfen möchte...und das auch noch vor fachkundigem Publikum. Im 2. Jahr gesteht mir dann ein „alter Hase“, dass er „An- und Ablegen auch „irgendwie nicht so mag“, das tut schon gut...

    Was habe ich nach 4 Jahren Markol Cup gelernt?

    • Ich friere auch im März nicht mehr an Bord: reise mit Bettzeug statt Schlafsack.
    • Ich weiß, dass mir nicht schlecht wird, auch bei Seegang, wenn ich mit dem Kopf tief unten im Kühlschrank nach Oliven suche.
    • Bootshaken werden immer magisch von der Wasseroberfläche angezogen, können aber gut schwimmen.
    • Das Leinenproblem habe ich –in abgeschwächter Form - immer noch, kann es inzwischen besser verbergen..., aber irgendwann kommt der Poller dann schon bei mir vorbei...
  • Die 3-4 Tage Markol Cup sind für mich jedes Jahr so wertvoll wie mindestens eine Woche Urlaub. Der Alltag ist ganz weit weg und ich freue mich jetzt schon auf nächstes Jahr, wenn das Murmeltier auch mich wieder grüßt!
  • Samstag Nachmittag – Kinotag

    Liegen nach dem zweiten Regattalauf als eines der ersten Boote im Hafen – Boxeneinfahrten in der zweiten Stegreihe recht eng (naja, die Schiffe werden immer größer…) – bestes Anlegemanöver gefahren – bestes Wetter – sitzen in der Plicht und nehmen 1 Gläschen Rotwein „nur für den Geschmack!“ – Beobachten die ankommenden Schiffe – Gespräche, Lachen, Lieder zur Gitarre – ein Supertag!

    Mein erstes Mal    oder  „Ich verchartere meinen Mann“

    Das ist der erste Markols Cup für mich. Ich bin etwas aufgeregt, weiß noch nicht so richtig, was alles auf mich zukommt….. Am Ende kann ich nur sagen. „Mädels ich bin wieder dabei – es hat riesig Spaß gemacht!“ Das Markohilic-Virus hat mich voll erwischt, so sehr, dass ich gleich für meinen Mann für 2011 Boot und Crew gesucht und gefunden habe.

    Fazit

    4 tolle Segeltage bei bestem Sonnenwetter und fantastischer Stimmung. Segeln wie es nur sein kann. Wir hatten alle viel Spaß an Bord, auf der Regattabahn, bei der Party am Freitagabend, in Lemmer Samstagabend, beim Warten auf Wind am Sonntagmorgen längs der Beantra. Herzlichen Dank an die Organisatoren, Sponsoren und Mitsegler – kurz an alle Beteiligten. Auch beim 12. Markolscup werden wir bestimmt wieder dabei sein!

    Liebe Grüße und bis zum Nachtreffen!

    Die „Markol-holics“

    auch auf diesem Weg ein herzliches Dankeschön für ein tolles Wochenende! Ich
    versuche mich mal in einem kleinen Leserbrief (gerne auch Passagen) für den
    Lemmerkurier:

    Markol Cup, zum ersten Mal dabei - und überwältigt. Schönes Wetter, nette Segler
    - und die Seglerinnen nicht zu vergessen. Einsegeln am Freitag. Am Samstag dann
    wurde es ernst.

    Nach dem Aufwachen: Nebel. Geht der noch weg??? Puh - Wind kommt auf. Also:
    Frühstück, Leinen los und erste Regatta. Wo zum Teufel ist die Startlinie? Och
    nööö - noch so weit weg. Ist die Minute schon vorbei? Ja, lange. Na gut, dann
    einfach mal den Wind auskosten. Zweimal um den Kurs? Ja, zweimal! Wie, schon
    vorbei? Whow, das war ja schon ganz gut.

    Dümpeln hinter der Startlinie. Warten auf die Streckenansage. Und dieses Mal:
    Näher ran an die Startlinie, wenn die Minute angesagt wird... Ok - schon besser.
    Aber warum fahren eigentlich alle anders rum? Naja, unser Holeschlag ist halt
    verkehrt. Macht nix. Dann fahren uns alle weg... Ist das schlimm, Joe? Ach nee,
    wir sind ja vorne. Kann gar nicht sein, oder? Schon wieder im Ziel? Und schon
    wieder so weit vorn? Klasse Tag. Lieber sofort rein und parat machen für die
    Siegerehrung heute. Und tatsächlich: Ein Pokal ist rausgesprungen. Whow!

    Zweiter Tag: Kein Nebel, strahlender Sonnenschein. Bloß der Wind... Fahrn wir
    mal gucken, ob er schon weiter draußen da ist. Hm, nee, sieht komisch aus. Dafür
    liegt da so ein riesiges Päckchen. Ist da noch ein Platz frei???

    Irgendwer hat ein Erbarmen mit unserem Gejaule zur gut gespielten Gitarre:
    Lieber mal den Wind einschalten, dann hört das Ohrensausen auf. Auf jeden Fall
    so viel Wind, dass ein Versuch gestartet werden kann. Nein, der Tonnenleger soll
    lieber noch mal ne halbe sm zurückkommen. Reicht auch so schon. Nur eine Runde?
    Na gut... Welche Tonne war's? Die NM10? Wo ist die? Holger, fahr' mal vor ...
    Danke! Och nöö: Da kommt so ein Hotelschiff. Wie passen wir denn da drum? Ist
    das wirklich die NM10? Passt das? ... Wir schaffen's um die Tonne, bevor das
    Hotelschiff kommt. Und dann: Wieder im Ziel und ziemlich weit vorn!

    So macht eine Fun-Regatta Spaß. Und wenn's der letzte Platz wäre (wohl eher der
    Fall, wenn ich selbst den Skipper geben würde), Spaß macht's mit euch allen!

    Markol Cup - die letzte? Wohl eher nicht! Cool war's beim Mar-cool Cup.

    Schöne Grüße
    Bernhard
     

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